Anwendung der Profil-Arbeitsblätter
(& Hinweise)
Seite 1:
Die Übersichtsseite mit allen Typen
Seite 2: Die
allgemeinen Tipps
Seite 3:
Stärken/Schwächen-Profile & Motivations-Ampel
Seite 4:
Entwicklungstipps
Hinweis:
Seite 2 sollte optimalerweise auf die Rückseite von
Seite 1 gedruckt (oder zusammengeheftet) sein, um
alles auf einem Blatt zu haben. Gleiches gilt für die
Seiten 3 und 4.
Benötigtes Material:
- Profil-Blätter
- Stifte
- 2 farbige Textmarker
Die getestete Person soll sich aktiv mit dem
Ergebnis auseinander setzen, und sich selbst so viel wie möglich
einbringen. Besprechen Sie das Stärken/Schwächen - Profil mit ihr, und gehen Sie
nacheinander alle Punkte im Profil durch:
Die kursiven Punkte hier sind optional, sollten aber bei
ausreichender Zeit auch durchgeführt werden, da sie sehr hilfreich für die
Person sind.
I Stärken/Schwächen-Profile:
- 1. Markieren Sie die Punkte, denen die Person
ausdrücklich zustimmt, bzw. die sie bei sich stark vertreten sieht, in einer
Farbe (z.B. Rot), und die Punkte, denen sie nicht, oder eher weniger zustimmt,
in einer anderen Farbe (z.B. Gelb).
Punkte, die weder stark noch schwach ausgeprägt sind, werden nicht markiert.
Ziel ist es, herausragende Stärken und Schwächen zu erkennen.
- 2. Ergänzen Sie Stärken und Schwächen um
individuelle Fähigkeiten der Person, und markieren Sie diese gegebenenfalls
auch.
- 3. Besprechen Sie, welche Mitarbeiter/Bereiche
von den Stärken der Person besonders profitieren können, und wie diese
Unterstützung konkret aussehen kann.
Sowie, welche Mitarbeiter die Person bei
deren Schwächen besonders gut unterstützen kann (Optimalerweise durch ihre
eigenen Stärken, oder gemeinsame Schwächen).
Ziel: Die Person gibt möglichst effektiv Unterstützung für Mitarbeiter
und Firma.
Zusatz: Auf den Übersichtsseiten können die Namen
der Mitarbeiter hinter die jeweiligen Typen geschrieben werden, um eine
Orientierung über das Team zu erhalten.
II Entwicklungstipps:
Danach gehen Sie mit der Person genauso
die Entwicklungstipps durch. Alternativ ist es auch möglich, nur die
Stärken-Schwächen Profile auszugeben und zu besprechen, und die
Entwicklungstipps wegzulassen, oder später nach zu reichen.
- 1. Markieren Sie die für die Person besonders
hilfreichen Punkte.
- 2. Ergänzen Sie diese um individuelle Tipps zur
Arbeitsweise, Zeitmanagement, oder dem Umgang mit Mitarbeitern und Kollegen,
und markieren Sie diese gegebenenfalls auch.
- 3. Erarbeiten Sie einen Plan, wie und wann die
Person die Tipps konkret anwenden kann (entweder speziell die Markierten, oder
alle).
z.B. dass die Person jeden Tag mindestens einen der Tipps berücksichtigt, oder
dass die Person die Tipps nacheinander anwendet, und danach jeweils mit einem
Häkchen für die erfolgreiche Durchführung versieht.
Am sinnvollsten ist es natürlich, die Punkte nacheinander/abwechselnd anzugehen, und
nicht alle auf einmal.
- 4. Besprechen Sie, von welchen Mitarbeitern sich die Person
bei Ihren Schwächen und der Umsetzung dieser am Besten unterstützen
lassen kann (Optimalerweise durch deren
Stärken, oder gemeinsame Schwächen), und wie diese Unterstützung konkret
aussehen kann.
Ziel: Die Person bekommt möglichst effektiv Unterstützung von
Mitarbeitern und Firma.
Hinweise zum System:
- Baukastensystem:
In vielen Profilen finden sich
ähnliche oder komplett gleiche Punkte bei Stärken, Schwächen, oder den Tipps. Diese Abschnitte sind absichtlich
ähnlich/gleich, um eine Art Baukastensystem zu erhalten, mit dem Gemeinsamkeiten
zwischen den verschiedenen Typen schnell und leicht erkannt werden können, sowie
das System durchschaubarer wird. Natürlich überwiegen in jedem Profil die individuellen Punkte für den jeweiligen Typen.
- Motivationsampel:
Hier ist nicht nur zu beachten, was grün und rot markiert ist, sondern
auch was schwarz, also neutral ist, und womit der Typ also keine Probleme hat,
z.B. Konflikte, Regeln & Vorschriften, etc.. Hier kann genauso
markiert/ergänzt werden, wie bei den Stärken und Schwächen.
- "Können" statt
"sind":
Vor den negativen Eigenschaften steht immer "Können...", um den jeweiligen
Typen mit den Schwächen nicht direkt vor den Kopf zu stoßen, oder bloß zu
stellen, sondern ihm die Gelegenheit zu geben, selbst zu erkennen, ob er diese
Schwächen hat oder nicht, und in welchem Ausmaß.
- Entwicklungstipps kombinieren:
Auch wenn es jeweils einzelne Punkte sind, wirken die meisten
Entwicklungstipps erst richtig effektiv, wenn man Sie mit den anderen
kombiniert, also nicht nur einen allein berücksichtigt. Markieren Sie
entsprechende Tipps z.B. grafisch, um deren Zusammengehörigkeit zu
signalisieren.
- Allgemeine Tipps weglassen oder ergänzen:
Die allgemeinen Tipps könnte man auch weglassen und nur mündlich erklären, um
mehr Übersichtlichkeit zu schaffen. Sie sollten aber
in jedem Fall erwähnt werden.
Des Weiteren können sie natürlich auch um speziell auf eine bestimmte
Kundengruppe (z.B. bestimmte Abteilung) zugeschnittene Tipps erweitert werden.