BIG SIX statt BIG FIVE? Das Hexaco-Modell der Persönlichkeit

Letzte Woche ging es um die Persönlichkeitseigenschaft Ehrlichkeit-Bescheidenheit. Diese wurde im wissenschaftlichen Persönlichkeitstest namens HEXACO gefunden.

Heute geht es um die Unterschiede des Hexaco zu den bekannten Big Five Persönlichkeitsfaktoren.

Was ist neu oder anders beim Hexaco? Werden diese neuen “Big Six”vom Hexaco die bisherigen, in der Wissenschaft weltweit anerkannten Big Five ablösen?

Big Five = die 5 größten, unabhängigen Persönlichkeitseigenschaften, die jeder von uns in unterschiedlich starker Ausprägung besitzt: Extraversion, Offenheit für neue Erfahrungen, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Neurotizismus.

Die Big Five Persönlichkeitseigenschaften wurden im Laufe von dutzenden wissenschaftlichen Studien entdeckt und über die letzten drei Jahrzehnte hinweg verbessert und weltweit immer wieder bestätigt. Kurz gesagt: die Big Five sind das in der Fachwelt mit riesigem Abstand am meisten anerkannte und genutzte Modell zur Persönlichkeit (auch wenn kommerziell ausgerichtete Tests wie MBTI, DISG oder Reiss Profile dies oft fälschlicherweise von sich behaupten).

Für die psychologische Wissenschaft sind die Big Five in ungefähr so wichtig wie Google für das Internet: ohne sie wäre es kaum vorstellbar. Zwar gibt es noch andere Suchmaschinen, aber Google hat ca. 90% Martkanteil und allgemein ist man sich einig darüber, dass die anderen Konkurrenten ihnen derzeit nicht das Wasser reichen können. So ist es auch mit den Big Five im Bereich der Persönlichkeitsforschung.

Nun gibt es aber seit einigen Jahren einen ernst zu nehmenden Herausforder: das HEXACO-Modell (hexaco.org). Im Kern ist es das Gleiche wie die Big Five: anhand einer mathematischen Faktorenanalyse wurden die deutlichsten Persönlichkeitseigenschaften von Menschen in diversen Studien* analysiert und in so genannten Faktoren, also zusammenhängenden Persönlichkeitseigenschaften, gebündelt.

Das Ergebnis dieser Studien ist bei den Hexaco auf den ersten Blick fast identisch mit den Big Five, denn es gibt dort die Faktoren Extraversion, Offenheit für neue Erfahrungen, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Emotionalität. Jedoch gibt es beim Hexaco zusätzlich noch den sechsten Faktor Ehrlichkeit-Bescheidenheit, um den es letzte Woche ging und die Restlichen werden etwas anders definiert.

Die konkreten Unterschiede zwischen den Big Five und Hexaco: 

Extraversion
Bei den Big Five ist Durchsetzungsfähigkeit (Entschlossenheit, zum Teil auch Aggressivität) ein Teil von Extraversion. Im Hexaco spielt dies bei Extraversion jedoch keine Rolle.

Offenheit für neue Erfahrungen
… hängt bei den Big Five teilweise mit der Intelligenz und intellektuellen Fähigkeiten zusammen, was bedeutet, dass Menschen mit hoher Offenheit als intellektuell gelten, bzw. umgekehrt. Beim Hexaco liegt der Fokus dagegen nicht auf Intelligenz, sondern mehr auf Neugier: neugierige Menschen interessieren sich für vielfältige Dinge, lernen Vieles und sind dadurch vielleicht manchmal intelligenter.

Die beiden Unterkategorien Fantasie und Offenheit für Gefühle spielen im Hexaco bei der Offenheit für neue Erfahrungen dafür keine große Rolle.

Verträglichkeit
Bei Verträglichkeit zeigen sich deutliche Unterschiede: Ehrlichkeit & Bescheidenheit sind bei den Big Five Teil von Verträglichkeit, aber beim Hexaco eine eigene, unabhängige Eigenschaft, siehe Artikel letzte Woche.

Beim Hexaco gehört zudem Geduld im Sinne von geduldig mit anderen zu sein, zu Verträglichkeit: wer niedrige Geduld hat, neigt dazu, schneller Ärger zu zeigen oder die Beherrschung zu verlieren. Bei den Big Five ist dies u.a. Teil von Emotionaler Instabilität: wer eine hohe Reizbarkeit an den Tag legt und dazu noch niedrige Verträglichkeit, neigt zu Wutausbrüchen, Unbeherrschtheit und dem zeigen von Ärger und negativen Emotionen.

Bei den Big Five gehört Gutherzigkeit (Mitgefühl, Sympathie) zu Verträglichkeit, bei den Hexaco ist dies jedoch Teil von Emotionaler Instabilität/Emotionalität im Sinne von Empfindsamkeit.

Gewissenhaftigkeit
…ist bei Big Five und Hexaco fast identisch. Bei Hexaco beinhaltet Gewissenhaftigkeit lediglich etwas mehr Perfektionismus und Aufmerksamkeit für Details als bei den Big Five.

Neurotizismus (Emotionale Instabilität)
…wird bei den Hexaco als Emotionalität bezeichnet. Das klingt nicht nur wesentlich positiver als bei den Big Five, sondern ist es auch tatsächlich: hohe Emotionalität bedeutet zwar, häufig Angst zu empfinden, sich Sorgen zu machen und auf die positiven Rückmeldungen anderer angewiesen zu sein. Es bedeutet aber auch, mehr Empfindsamkeit zu haben und dadurch stärker auf die Sorgen und Nöte anderer zu reagieren und mit ihnen mitzufühlen.

Menschen mit niedriger Emotionalität gelten demnach zwar als mutig, stressresistent, hart im nehmen und unabhängig von der Zustimmung anderer, aber auch als nur wenig mitfühlend und wenig besorgt um ihre Mitmenschen.

Beim Hexaco fehlen bei Emotionalität zudem Impulsivität, Depression und Reizbarkeit (bzw. das zeigen von Ärger). Daher ist der Faktor Emotionalität lange nicht so negativ belastet wie bei den Big Five.

Fazit

Als Ergänzung – oder Konkurrenz – zu den Big Five wirft das Hexaco-Modell einige interessante Fragen auf, was die Details der gängigen Persönlichkeitseigenschaften angeht.
Der Faktor Emotionalität ist nicht so negativ wie Emotionale Instabilität bei den Big Five. Offenheit wird nicht so sehr mit Intelligenz, sondern mehr mit Neugier in Verbindung gebracht. Und Ehrlichkeit-Bescheidenheit ist kein Teil von Verträglichkeit, sondern ein eigener Faktor.

Wird Hexaco die Big Five ersetzen?

Die Macher von Hexaco schreiben, dass ihr Modell einige wichtige Verbesserungen im Vergleich zu den Big Five bietet. In der Wissenschaft ist man sich jedoch uneinig, ob dies wirklich ausreicht, um die Big Five zu ersetzen. Denn die Big Five sind bereits seit Jahrzehnten weltweit akzeptiert. Sie sind in der Wissenschaft sehr etabliert und nur schwer vom Thron der Persönlichkeitseigenschaften zu verdrängen. Zwar sind die Hexaco-Faktoren wissenschaftlich wasserdicht – es gab bereits in verschiedenen Ländern Studien, die sie bestätigt haben, u.a. auch in Deutschland* – aber das sind die Big Five auch.

Der sechste Faktor Ehrlichkeit-Bescheidenheit wird bei den Hexaco zwar getrennt präsentiert, ist bei den Big Five aber auch bereits als Teil des Faktors Verträglichkeit vorhanden und somit nichts Neues.

Daher ist es unwahrscheinlich, dass das Hexaco die Big Five verdrängen wird. Ein Punkt, der allerdings klar für Hexaco spricht, ist der, dass es vollkommen frei verfügbar ist und keine Lizenzgebühren anfallen. Es ist gut möglich, dass das Hexaco dazu beitragen wird, die Faktoren der Big Five im Detail etwas anders zu definieren und zu verbessern. Denn was das Hexaco bietet, ist ein interessanter, etwas anderer Blickwinkel auf die Persönlichkeit.

Wer sich für die Details interessiert, findet nachfolgend noch eine Tabelle mit den Unterschieden:

Big Five & Hexaco Facetten

Facetten nennt man die Unterkategorien der Faktoren bzw. Persönlichkeitseigenschaften. Hier eine Gegenüberstellung aller Facetten von Big Five und Hexaco (die Hexaco-Facetten wurden von mir ins Deutsche übersetzt, genauere Beschreibungen unter hexaco.org/scaledescriptions.html).

BIG FIVE
Facetten

HEXACO
Facetten

Extraversion
Herzlichkeit, Geselligkeit, Durchsetzungsfähigkeit, Aktivität, Erlebnishunger, Frohsinn
Extraversion
Fröhlichkeit, Geselligkeit, Soziales Selbstvertrauen, Sozialer Mut
Offenheit für neue Erfahrungen
Offenheit für: Fantasie, Ästhetik, Gefühle, Handlungen, Ideen, Werte
Offenheit für neue Erfahrungen
Ästhetik wertschätzen, Neugier, Kreativität, Unkonventionalität (der Hang zu Ungewöhnlichem)
Verträglichkeit
Vertrauen, Freimütigkeit (Ehrlichkeit), Altruismus (Uneigennützigkeit),
Entgegenkommen, Bescheidenheit, Gutherzigkeit
Verträglichkeit
Vergeben (Nachsicht), Akzeptanz, Kompromissbereitschaft, Geduld
Gewissenhaftigkeit
Kompetenz, Ordnungsliebe, Pflichtbewusstsein, Leistungsstreben,
Selbstdisziplin, Besonnenheit
Gewissenhaftigkeit
Organisation (Ordnung), Fleiß, Perfektionismus (Detailorientierung),
Besonnenheit
Neurotizismus (Emotionale Instabilität)
Ängstlichkeit, Reizbarkeit, Depression, geringes Selbstbewusstsein,
Impulsivität, Verletzlichkeit
Emotionalität
Furchtsamkeit, Ängstlichkeit, Abhängigkeit von anderen, Sentimentalität
(Empfindsamkeit)

Ehrlichkeit-Bescheidenheit ist bei den Big Five ein Teil von
Verträglichkeit.

Ehrlichkeit-Bescheidenheit
Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Fairness (Rechtschaffenheit), Vermeidung von
Habgier

Ähnliches Thema: Metatraits – Die 2 Superfaktoren über den Big Five, Big Five Facetten im Detail, FIRNI, Persönlichkeitsstörungen

Aufmerksam geworden bin ich auf Hexaco durch einen englischsprachigen Artikel im Blog Temperament Matters.

*Quellen:
- hexaco.org
- The HEXACO Personality Inventory: A new measure of the major dimensions of personality. Multivariate Behavioral Research, Lee, K., & Ashton, M. C., 2004
- Empirical, theoretical, and practical advantages of the HEXACO model of personality structure, Ashton, M. C., & Lee, K., 2007
- German lexical personality factors: relations with the HEXACO model, MC Ashton, K Lee et al, 2007

Dieser Beitrag wurde unter Big Five, Persönlichkeit, Persönlichkeitstest abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten auf BIG SIX statt BIG FIVE? Das Hexaco-Modell der Persönlichkeit

  1. Please read the paper “The HEXACO Honesty-Humility, Agreeableness, and Emotionality Factors A Review of Research and Theory”
    http://psr.sagepub.com/content/early/2014/02/25/1088868314523838.abstract

    Recent evidence from lexical studies of personality structure confirms that a common set of six—and not more than six—dimensions is recovered across diverse languages. The HEXACO model of personality structure is based on these six lexical dimensions, and operationalizations of the HEXACO factors correspond closely to the lexical factors.
    Given that lexical research forms the ultimate basis of the Big Five and even of the FFM, the finding of six rather than only five replicable dimensions suggests that the widespread adoption of five-dimensional personality models was premature.

    ———————–

    The Big 5 normative personality test is the biggest mistake Psychologists made since several years ago. The Big 5 is also known as the Five Factor Model theory of personality traits, a psychological model based on research by Paul Costa and Robert McCrae.
    http://onlinedatingsoundbarrier.blogspot.com.ar/2013/10/big5-normative-personality-test-is.html

    Academics began to publish Scientific Research using the HEXACO model of personality and they plan to discontinue the Big 5 model (a.k.a. Big Five or FFI five factor inventory) soon; because Big Five normative test had been proven/revealed as an incomplete and incorrect model to assess/measure personality of persons.
    I think, legally, online dating sites using the Big Five model of personality could be considered a FRAUD because they are using an incomplete model of personality. They are assessing 5 scales and not 6 scales.
    http://scholar.google.com/scholar?hl=en&as_sdt=0,5&q=hexaco+&scisbd=1

    Fernando Ardenghi.
    Buenos Aires, Argentina
    ardenghifer AT gmail DOT com

  2. Lars Lars sagt:

    Dear Fernando Ardenghi,

    I know all the papers about the Hexaco and use parts of their concepts in my own personality model, the Typentest. Still your judgement is way to harsh. Have you informed yourself thoroughly on the topic? There is (and was) no big trend to replace the Big Five with the Big Six. They are merely seen as an alternative view on the Big Five, but so far there is no consensus that they are really superior to the Big Five (although in my personal opinion they are, at least in parts).

    Regards
    Lars

  3. It seems Typentest is only an ipsative test like the Myers-Briggs Type Indicator (MBTI) or DISC (Dominance, Inducement, Submission, and Compliance) or the Swiss 16PT.

    Ipsative tests are based on forced choice questions and responses. Each choice is scored. These scores can only represent the relative strengths of the person being tested and cannot be compared to any other individuals. Such tests can typically be identified in the marketplace by the test asking the person to ‘describe themselves’.
    Unfortunately, all ipsative tests (self-descriptive questionnaires) are obsolete.

    Normative tests measure quantifiable characteristics on individual scales. These scales can vary independently. Also the scores can measure the characteristics of an individual against confirmed patters of normality (e.g. normal distribution or Gaussian distribution). Normative testing allows people to be compared to particular groups, populations, or jobs.
    Normative testing generally has a higher validity than ipsative.

    All normative tests like Big Five, HEXACO, 16PF5 to assess/measure personality should be used with the correct norm. e.g:
    * English for the United Kingdom and the Norm for the United Kingdom (sample of individuals with the same demographic characteristics of the United Kingdom).
    * English for Ireland and the Norm for Ireland (sample of individuals with the same demographic characteristics of Ireland).
    * English for Australia and the Norm for Australia (sample of individuals with the same demographic characteristics of Australia).
    * English for New Zealand and the Norm for New Zealand (sample of individuals with the same demographic characteristics of New Zealand)
    * English for Canada and the Norm for Canada (sample of individuals with the same demographic characteristics of Canada).
    * English for South Africa and the Norm for South Africa (sample of individuals with the same demographic characteristics of South Africa).
    * English for United States and the Norm for United States (sample of individuals with the same demographic characteristics of United States)
    * French for France and the Norm for France (sample of individuals with the same demographic characteristics of France).
    * French for Canada and the Norm for Canada (sample of individuals with the same demographic characteristics of Canada).
    * German for Germany and the Norm for Germany (sample of individuals with the same demographic characteristics of Germany).
    * Spanish for Spain and the Norm for Spain (sample of individuals with the same demographic characteristics of Spain).
    * Italian for Italy and the Norm for Italy (sample of individuals with the same demographic characteristics of Italy).
    * Portuguese for Portugal and the Norm for Portugal (sample of individuals with the same demographic characteristics of Portugal).
    * Portuguese for Brazil and the Norm for Brazil (sample of individuals with the same demographic characteristics of Brazil).

    To clarify better that situation (a comparison with drivers):
    Suppose you are citizen of country “A” where speed limit is 70 mph and the population drives at 65 mph average with 2 mph standard deviation (some persons always surpass the speed limit) in a normal distribution,
    and you are tested driving at 67 mph so you are OVER the average in 1 standard deviation, you are at 84.1344% over the whole population.
    You will score 8 or 9 in a sten scale depending on how it was constructed. (stens = standardized tens)
    You will be seen as VERY HIGH in that scale.

    If you drive in country “B” where speed limit is 75 mph and the population drives at
    71 mph average with 2 mph standard deviation (some persons always surpass the speed limit) in a normal distribution,
    and you are tested again driving at 67 mph, you are UNDER the average in 2 standard deviation, you are at 02.2751% under the whole population.
    You will score 1 in a sten scale.
    You will be seen as VERY LOW in that scale.

    That is why normative tests can not simply be translated, because they need the norm for that test, and that norm is actualized each and every time Census Figures are released and the cost of doing that is in the range of USD100,000 per language and norm.

    Is Typentest ipsative or normative?

    Regards,

    Fernando Ardenghi.
    Buenos Aires, Argentina
    ardenghifer AT gmail DOT com

  4. Lars Lars sagt:

    Dear Fernando Ardenghi,

    “Typentest” isn’t a single test, but my whole model, which describes the Big Five in a more neutral way and with psychological theories for each factor, not just the simple description you get from most Big Five results. I try to give positive descriptions for every side of each factor (high and low), something with is thoroughly lacking in most other Big Five explanations.

    I use – among others – a short ipsative test, yes, thats kind of the hook to get the visitors of my site in a fast and simple way into the materia. Pay heed to, that my Typentest model is no scientific model and don’t wants to be one. Its there for entertainment and to get people into the Big Five thematic in an easy way, to inform them and get them interested in personality.
    But i also offer various tests with Likert-Scale assessment. In my book i use the FIRNI, which is based on a german study which explains the concept of finding psychological explanations for each Big Five factor. You might find this very interesting:

    Individual reaction norms underlying the Five Factor Model of personality: First steps towards a theory-based conceptual framework; Jaap J.A. Denissen, Lars Penke; 2008; Journal of Research in Personality
    https://plone.psychologie.hu-berlin.de/prof/perdev/pdf/2008/denissen_penke_firni_in_press_jrp.pdf

    Regards
    Lars

  5. Do you know that Personality Based Recommender Systems are the next generation of recommender systems because they perform far better than Behavioural ones (past actions and pattern of personal preferences) ?

    That is the only way to improve recommender systems, to include the personality traits of their users. They need to calculate personality similarity between users but there are different formulas to calculate similarity; recommender systems are morphing to compatibility matching engines, as the same used in the Online Dating Industry since years, with low success rates until now because they mostly use the Big Five to assess personality and the Pearson correlation coefficient to calculate similarity.
    The Big Five normative personality test is obsolete. The HEXACO (a.k.a. Big Six) is another oversimplification. Online Dating sites have very big databases, in the range of 20,000,000 (twenty million) profiles, so the Big Five model or the HEXACO model are not enough for predictive purposes. That is why I suggest the 16PF5 test instead, and of course, to not give more attention to Big Five or HEXACO tests.
    http://onlinedatingsoundbarrier.blogspot.com.ar/2013/12/the-8-tips-to-innovate-in-online-dating.html

    “Because the Big Five groups the more specific primary-level factors, feedback organized around the five Global Factor scales is more easily understood. For detailed feedback or predictive purposes, one should assess the more specific primary factors. Research has shown that more specific factors like the primary scales of the 16PF Questionnaire predict actual behavior better than the Big 5 Global Factors. For example, one extravert (a bold, fearless, high-energy type) may differ considerably from another (a sweet, warm, sensitive type), depending on the extraversion-related primary scale score patterns, so deeper analysis is typically warranted.” Extracted from the 16PF5 Manual

    Regards,
    Fernando Ardenghi.
    Buenos Aires.
    Argentina

  6. Daniel sagt:

    Hallo

    Mit was für Items wird die Ehrlichkeit, Bescheidenheit und Fairness gemessen?
    Kann ich irgendwo Beispiele sehen?

    Beste Grüsse Daniel

  7. Lars Lars sagt:

    Hallo Daniel,

    in meinem Buch gib es einen kurzen Test dazu. Items sind z.B. “Ich glaube, dass ich besser bin als andere”, “Ich liebe Luxus und Statussymbole”, oder “Ich schummle oder betrüge, um einen Vorteil zu erlangen”.
    Die englischen Items der Originalstudien finden sich auf der offiziellen Hexaco-Seite: http://hexaco.org/downloading.html

    Schöne Grüße
    Lars

  8. Uli Behrendt sagt:

    wieso werden meine Kommentare nicht veröffentlicht? Sind die Inhalte zu unbequem?

  9. Lars Lars sagt:

    Wurden Sie doch, und nichts ist daran unbequem. Du hast allerdings offenbar unterm falschen Artikel gepostet? Nämlich bei dem zu Ehrlichkeit-Bescheidenheit.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>