Tipps zu Schüchternheit

Ein Thema was mich seit langem bewegt ist Schüchternheit:

Auch ich war früher schüchtern, bin es aber heute glücklicherweise nicht mehr. Viele Schüchterne fühlen sich missverstanden, wissen nicht was sie gegen die Schüchternheit machen und wie sie damit umgehen können, empfinden die Schüchternheit als Last, oder denken gar sie sind die Einzigen mit diesem Problem.

Das stimmt aber nicht! Denn mit dem richtigen Wissen und etwas Arbeit kann jeder etwas gegen die Schüchternheit unternehmen!

Im Folgenden findet ihr eine kurze Erklärung was Schüchternheit ist, wie sie sich von der Charaktereigenschaft Introvertiert unterscheidet, warum auch Extrovertierte schüchtern sein können, und vor Allem: viele ausführliche Tipps was man gegen das schüchtern sein machen kann. Geeignet für Schüchterne und für alle die Schüchterne verstehen und ihnen helfen wollen: Schüchternheit überwinden

Ähnliches Thema: Prokrastination überwinden, Persönlichkeitsstörungen, Empathie, Introspektion, Intuition

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3 Responses to Tipps zu Schüchternheit

  1. Libra sagt:

    Man merkt, finde ich, dass du dich differenzierter mit dem Thema auseinandergesetzt hast. Solche Tipps, die wirklich helfen, nachvollziehbar und umsetzbar sind, findet man äußerst selten.

    Was mich interessiert, wie wirkt sich Schüchternheit auf die verschiedenen Typen aus?
    Gibt es Typen, die von Grund auf eher schüchtern sind?
    Wie unterscheidet man extrovertiert-schüchterne Menschen von introvertierten beziehungsweise wirken extrovertierte Menschen, die schüchtern sind, oft introvertiert und verwechseln ihren Typ, weil sie sich im introvertierten Pendant besser wiederfinden?
    Wie wirkt sich Schüchternheit auf die logisch-entscheidenden Menschen aus? Wirken diese fühlender, weil sie sich Gedanken um ihr Wirken auf andere machen?
    Gibt es Menschen, die weniger schüchtern wirken aufgrund ihres Typs?

  2. Lars Lars sagt:

    Hi Libra,

    Schüchternheit hat nichts mit bestimmten Typen zu tun, auch wenn es bei Introvertierten natürlich häufiger vorkommt als bei Extrovertierten.

    Schüchternheit und Introversion auseinander zu halten ist in der Tat nicht ganz leicht und ein sehr interessantes Thema. Ich hatte auch mit Winfired bereits einige Diskussionen darüber. Versuchen wirs mal so: Schüchterne haben Probleme damit aus sich herauszugehen und Angst vor (neuen) Kontakten. Das muss ein Introvertierter nicht haben, der kann auch einfach zufrieden damit sein nicht so viel Kontakte zu haben oder nicht so sehr aus sich herauszugehen, bzw. nur dann wenn er es will.
    Schüchterne Extrovertierte zu erkennen ist nicht so leicht. Ich denke bei den meisten ist es so das sie stärker aus sich herausgehen wollen und auch aktiv (oft auch häufig) Kontakte suchen, sich dabei aber schwer tun und Probleme mit der Kontaktaufnahme bzw. dem aufrecht erhalten von Kontakt haben.
    Schüchterne Introverierte suchen dagegen viel seltener aktiv nach Kontakten bzw. nur zu ausgewählten Menschen.

    Ich denke nicht das Logisch denkende schüchterne Menschen eher wie „Fühler“ wirken. Die Gedanken über die Wirkung auf andere sind ja an sich alles Gedanken über sich selbst, siehe Artikel.

  3. Ich finde deinen Beitrag hervorragend, denn ich war selbst – bis vor wenigen Jahren – extrem schüchtern. Bei Kontakten mit fremden Menschen war mir das extrem unangenehm. Im Kreis, in dem ich mich sicher gefühlt habe (mit guten Freunden oder alleine vor dem Computer/Fernseher/…) war das selbstverständlich kein Problem. Hier habe ich mich weit innerhalb meiner Komfortzone bewegt.

    Nur die Entscheidung selbst etwas daran zu ändern hat letztlich zum Erfolg geführt. Und genau das ist es, was den Erfolg ausmacht: die Entscheidung. Alles andere führt nur zu dem Ergebnis: ich habe es versucht, aber es hat nicht funktioniert.

    Die richtigen Strategien zu finden hat mich einiges an Zeit gekostet. Dein Beitrag hätte mir damals sehr weitergeholfen. Dabei war es nur mein Ziel einfach „normal“ zu werden, so wie alle anderen auch. Ein Ziel das ich weit überschritten habe, weil ich gelernt habe was Angst bewirkt – und was mit Abwesenheit von Angst alles möglich wird.

    Heute empfinde ich soziale Kontakte als etwas unglaublich schönes und wertvolles. Inzwischen schreibe ich selbst Beiträge über Schüchterheit, Selbstvertrauen – und die Lebenssituationen, in denen das eine überraschende Rolle spielt.

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